Montag, 16. April 2012

Adventskalendersöckchen

Die Adventskalendersöckchen werden in Kindergröße 16/17 gestrickt und haben oben einen Umschlag, an den dann auch eine Schlaufe zum Befestigen an der Adventskalenderschnur angehäkelt wird.



Hier ist meine Anleitung:
  1. Auf vier Nadeln des Nadelspiels insgesamt 40 Maschen aufnehmen, mit der fünften Nadel zur Runde schließen und 12 Runden im Bündchenmuster 1M re 1 M li stricken.
  2. danach insgesamt 28 Runden 3 M re, 1 M li stricken
  3. dann kommt die Bumerangferse über 20 Maschen (6/8/6)
  4. HIER und HIER  wird die Bumerangferse auch noch mal im Video erklärt
  5. für den Fußteil wieder über alle Nadeln 17 Runden stricken
  6. Abnahme für die Bandspitze jeweils am Ende der ersten, am Anfang der zweiten, am Ende der dritten und am Anfang der vierten Runde je eine Masche abnehmen
  7. nächste Abnahme nach zwei Runden
  8. dann dreimal Abnehmen nach jeweils einer Runde ohne Abnahme
  9. anschließend dreimal in aufeinanderfolgenden Runden abnehmen.
  10. die letzten 12 Maschen mit einem Faden zusammenziehen.
  11. Anfangs- und Endfaden vernähen, Umschlag umschlagen und oben 7 Luftmaschen anhäkeln, diese zu einer Schlaufe am Umschlag befestigen und 7 feste Maschen in die Schlaufe häkeln.
  12. Fäden vernähen, fertig!
Und wenn man 24 Stück fertig hat, kann der Advent kommen!!
Viel Spass beim Nacharbeiten!

Montag, 6. Juni 2011

Gutscheinkarte

Hier ist nun die Anleitung der Gutscheinbox:
Benötigt werden:
Karton 9 x 29 cm für den Rohling (hier braun)
Karton 8,5 x 10 cm für die Gutscheinlasche (hier türkis)
Designpapier 8,5 x 28 cm zum Bekleben (hier gemustert)
weißes Schreibpapier 9,5 x 8,5 cm
Kartonreste in braun, türkis und grün
Ein Steinchen oder Halbperle
Klebeband und Flüssigklebstoff
Verschiedene Stanzer, ein Klettpunkt, Falzbein
Geodreieck oder Lineal, Bleistift, Schneidematte, Bastelschere, Schneidegerät
Stempelkissen

Den Kartonrohling hochkant vor sich legen, mit Hilfe des Lineals unten beginnend an beiden Seiten Markierungen anbringen je bei 10cm, 12cm, 14cm und 24 cm,

jetzt die Markierungspunkte mithilfe eines Falzbeins oder einer dicken Stricknadel mit leichtem Druck miteinander verbinden, es entstehen die Falzlinien, die im Bild unten gestrichelt zu sehen sind.

Die anderen Karton- und Papierstücke auf folgende Größen zuschneiden:
Die beiden oberen Ecken des Kartonrohlings mit dem Eckenstanzer abrunden.

Die beiden kleineren Designpapierstücke zur hand nehmen und jeweils die beiden Ecken an einer Längsseite abrunden.
Evtl. die Kanten mit einem Stempelkissen einfärben.
Die Gutscheinlasche (hier türkis) in der Mitte falten (= 5 x 8,5cm), an der geschlossenen Kante von beiden Seiten nach einem cm eine Markierung anbringen,...
und mit dem Laschenstanzer....
...in zwei Arbeitsschritten eine Lasche stanzen.
Die Rückseiten der kleinen Teile mit Klebeband versehen:
Den Kartonrohling an den Falzlinien falten, wie es hier zu sehen ist:

Die Designpapierteile und den weißen Karton wie folgt auf den Rohling kleben:
Außenseite der fertigen Karte:

Innenseite der fertigen Karte:
Den Rohling wie unten zu sehen falten...
.....und die Gutscheinlasche an einer Seite aufkleben.

Den Rohling aufstellen, die restlichen Klebstreifen der Gutscheinlasche abziehen.... 
......und zusammenkleben, wie auf dem rechten Foto zu sehen.
Mit den Stanzern je ein Motiv ausstanzen und zusammenkleben zur Verschlusslasche.
Die Gutscheinkarte zusammenfalten, auf eine Hälfte der Verschlusslaschenrückseite Flüssigklebstoff geben....
....
und die Verschlusslasche auf die Klappe der Karte kleben.
Den zweiteiligen Klettpunkt aufeinander kleben und die eine Klebeseite auf die Rückseite der Verschlusslasche drücken,....
...
die Klappe falten und so die anderen Klebeseite des Klettpunktes auf der Karte befestigen.

Fertig!!

Ich wünsche euch viel Spass beim Nacharbeiten!

Mittwoch, 2. Februar 2011

Pulswärmer

Passend zu dem bibberkalten Wetter ist hier die Anleitung für die Pulswärmer, gestrickt wurden sie aus einem roten Rest Sockenbaumwollgemisch und dem Rest eines Sockenpaares in Größe 38/39.


Aus dem roten Garn auf einem Nadelspiel 56 Maschen (M) anschlagen und 16 Runden (Rd) glatt Rechts (alle Runden rechte Maschen) stricken, die Arbeit beseite legen.

Aus dem großen Rest Garn auf einem neuen Nadelspiel 56 M anschlagen und 12 Rd glatt Rechts stricken.

die rote Strickarbeit in die blaue stecken und in der folgenden Rd beide Arbeiten zusammen abstricken, d.h. jeweils ein M von der roten und der blauen Arbeit fassen und beide zusammen abstricken.


Nun geht es mit einem Nadelspiel weiter, und zwar die nächsten 12 Rd je eine M rechts verschränkt (hinten in die Masche einstechen und diese dann rechts abstricken) und 1 M links stricken, so wird die Strickarbeit schön stramm und wärmt den Puls).



Danach dann im gewünschten Muster weiter stricken, hier habe ich drei M rechts, eine links gestrickt.
Bis zur gewünschten Länge stricken oder einfach solange, bis das Garn verbraucht ist!


Viel Spass beim Nacharbeiten und Gutes Gelingen!

Samstag, 1. Januar 2011

Strickkleidchen als Kartenschmuck

Für eine Albumseite in einem Kinderalbum brauchte ich noch einen Hingucker, also hab ich mich mit Nadel und Faden hingesetzt und diese Strickkleidchen entworfen.
Material:
einen Rest Sockenwolle vierfädig, Stricknadeln Nr. 2,5
evtl. ein kleiner Knopf


Anleitung:
20 Maschen anschlagen und vier Reihen kraus rechts (=alle Reihen rechts) stricken.
In der fünften Reihe beidseitig je eine Masche abnehmen.
Diesen Vorgang noch dreimal wiederholen, also in jeder fünften Reihe beidseitig je eine Masche abnehmen =12 Maschen.
Drei Reihen darüber stricken.

Für die Ärmel beidseitig an den Rändern jeweils fünf Maschen aufnehmen.

Die mittleren 12 Maschen glatt rechts (=Hinreihe Rechts, Rückreihe Links) stricken, die "Ärmelmaschen" an den beiden Seiten kraus rechts stricken.

Nach acht Reihen für den Halsausschnitt die Arbeit in der Mitte teilen und beide Seiten getrennt fertig stellen, dafür über jede Seite noch je vier Reihen stricken und die Maschen dann locker abketten.

Fäden vernähen.

Wer möchte, kann noch einen kleinen Knopf in die Mitte nähen.

Ich habe das Kleidchen auf einen Minikleiderbügen "gehängt" und es dann mit doppelseitiger Klebefolie im Album festgeklebt.

Donnerstag, 25. März 2010

Füllhörnchen

Und hier ist nun die Anleitung für das Füllhörnchen.

Man benötigt etwas dickeres Papier, es sollte von beiden Seiten bedruckt sein, damit sich die umgeklappt Spitze nachher auch schön abhebt.

Natürlich kann man auch welches mit einer weißen Seite benutzen, oder man bestempelt einfarbiges Papier.


Ausgangsgröße für mein Füllhörnchen ist ein Bogen in der Größe 15x15 cm.

Der wird diagonal in der Mitte gefaltet und dann wieder auseinandergefaltet.


Nun werden nacheinander beide Seiten zur mittleren Faltlinie gefaltet,....


...., das sieht dann so aus:


Jetzt wird das Papier auf die Rückseite gedreht....


....und die überstehende Spitze bis auf die mittlere Faltlinie gefaltet.


Anschließend knickt man die mittlere Faltlinie mitsamt der Spitze um.


Mit Hilfe einer Lochzange werden nun zwei kleine Löcher in den Umschlag gemacht.


Als nächstes benötigt man drei Stanzblüten in farbig passendem Papier und ein kleines Brad.
(Natürlich kann man auch anders dekorieren, aber die Blümchen fand ich so schön!)

Die Blütenblätter werden mit Daumen und Zeigefingen ein wenig nach hinten umgeknickt, so dass sie plastisch erscheinen, dann aufeinander gesetzt und mit einem Messer in der Mitte eingeschnitten. Durch den Schnitt wird das Brad gesteckt.

In den Umschlag des Füllhörnchen wird dann ebenfalls ein Schnitt gemacht, dort wird mit Hilfe des Brads die Blüte befestigt.

Das sieht dann so aus:

Danach wird an einer der Rückseiten doppelseitiges Klebeband angebracht, der Streifen an der Knickline darf dabei nicht bis zur äußeren Kante gehen, damit nachher keine Klebefläche übersteht.

Klebestreifen abziehen....


...und das Füllhürnchen zusammen kleben.

Zuletzt noch ein Band oder eine Schnur durch die beiden Löchlein ziehen und eine Schleife binden - fertig!


Meine österliche Variante könnte ihr HIER anschauen!

Und jetzt wünsche ich euch viel Spass beim Nacharbeiten!

Vielleicht berichtet ihr mal von euren Erfolgen!

Samstag, 7. November 2009

Sterne für den Weihnachtsbaum

Zunächst einmal benötigt man Zwetschgenkerne, die von Fruchtresten gereinigt werden müssen.
Das geht sehr gut in einem Sieb mit Deckel in der Spülmaschine.

Die Kerne werden auf einer Unterlage zu Sternen zusammen gelegt.


Dabei sollten die einzelnen Kerne (oder besser Steine, denn Zwetschgen sind ja Steinobst) mit der "Naht" alle in die gleiche Richtung zeigen).

Nun legt man mit der einen Hand die beiden Enden eines dünnen Goldbändchens (als Anhänger) in die Mitte der Zwetschgensteine.....


....und mit der anderen Hand gibt man einen Klecks Heißkleber aus der Heißklebepistole auf die Mitte des Sterns.


Ist der Kleber getrocknet, wird der Stern umgedreht und die andere Seite ebenfalls mit einem Kleberklecks versehen!


So sehen die Stern dann in Rohform aus, wer auf Natur pur steht, kann sie sich durchaus so an den Baum hängen!

Ich habe meine noch mit Goldlack besprüht (dafür aber unbedingt an die frische Luft gehen, da die Lösungsmittel in dem Lack erstens unangenehm riechen und zweitens nicht besonders gesund sind!)

Nach dem Trocknen der ersten Seite wird die zweite Seite dann ebenfalls golden eingefärbt.

Und so sehen die Sterne dann fertig aus!

Sie eignen sich auch sehr gut, um sie an Geschenke zu hängen oder in Cellophantütchen verpackte Plätzchen zu verzieren!

Viel Spass beim Nachbasteln!